Der Übergang zu einem neuen grünen Bewusstsein

Brahma Kumaris auf der UNFCCC Klimawandelkonferenz in Bonn, Juni 2013
Die Nebenveranstaltung mit dem Titel „Übergang zu einem neuen grünen Bewusstsein“ stellte als eine der wenigen auf der Klimakonferenz, den menschlichen Faktor in den Mittelpunkt. Egal ob wir über Reduktion von CO2, von notwendiger Anpassung an den Wandel oder den Geist der Verhandlungen sprechen: Ethik ist immer ein zentraler Punkt. Wir haben die Verantwortung die bestmöglichen Entscheidungen für den Planeten und die Menschen, die darauf leben, zu treffen. Unser Wertesystem ist das, was allen Entscheidungen zugrunde liegt. Es kann uns helfen, unseren Lebensstil zu verändern oder um Widerstandsfähigkeit zu entwickeln.
Im Panel saßen Dr. Curtis Doebbler, von der Internationale Anwaltsorganisation, Washington DC; Frank Hubbard, Worthwile Projects LtD, Sydney Australien und als Moderatorin Valeriane Bernard, UN Vertreterin bei den NGO, Brahma Kumaris Genf.

Doebbler sprach darüber, was eine wirkliche Verpflichtung den internationalen Kliamavereinbarungen gegenüber bedeutet. Er erklärte, dass wir auf der Grundlage wissenschaftlicher Ergebnisse dringend handeln müssen, denn entsprechend der meisten ernstzunehmenden Untersuchungen trifft der Klimawandel bereits jetzt besonders solche Länder, die sehr exponiert sind und darum angreifbar. Jedes Jahr verursacht er der WHO zufolge 140.000 Tote jährlich. Doebbler erklärte, dass die internationalen Vereinbarungen bereits bindend für die Staaten sind aber noch nicht umgesetzt werden. Er wies nochmal auf die Dringlichkeit hin, über die Foren hinweg zu konkreten Handlungen zu kommen. Auch die Menschenrechte spielen bei den Klimaverhandlungen eine wichtige Rolle. Wenn sie wirklich ausreichend berücksichtigt würden, wäre schon dadurch mehr Klimagerechtigkeit die Folge.

Frank Hubbard, wies darauf hin, dass auf Organisationsebene als auch auf Gemeindeebene immer die Werte einfließen, von denen wir möchten, dass sie respektiert werden. Sie liegen allen Vereinbarungen und Verträgen zugrunde. Jede Veränderung beginnt auch auf der persönlichen Ebene. Ein Bewusstsein von Würde und Selbstrepekt ist nötig, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Es ist daher wichtig, zu erkennen, dass bestimme Vorlieben und Denkmuster unsre Handlungen bestimmen und dass wir nicht frei sind von den Konsequenzen unserer Handlungen. Individuelle Verantwortung, die Entwicklung von Resilienz und ein Bewusstseinswandel sind notwendig. Die Teilnehmer der Veranstaltung interessierten sich sehr dafür, mehr darüber zu erfahren, wie Werte und Ethik unser Verhalten beeinflussen. Während der lebhaften Diskussion zeigten sich einige Teilnehmer beindruckt davon, dass eine spirituelle Organisation wie die Brahma Kumaris solche Anstrengungen in diesem Gebiet unternimmt. Im Rahmen einer deutschen Universität führt eine Teilnehmerin eine Studie darüber durch, welchen Einfluss spirituelle Organisationen auf die Umweltpolitik nehmen können. Einig war man sich darüber, dass Freundlichkeit allein den Planeten wohl nicht retten wird. Effektive wertebasierende und personen-bezogene Methoden werden gebraucht, um wirklichen Wandel möglich zu machen. Das ist auch der Ansatz, der zentral für die Aktivitäten der Brahma Kumaris ist und den jeder nutzen kann, der möchte.

Das Event schloss mit dem Film: „Botschaft für die Umwelt“ von Dadi Janki, Präsidentin der Brahma Kumaris.

http://environment.brahmakumaris.org                                     www.brahmakumaris.org



1 Kommentar:

  1. Wie gut dass auch Leute mit einem spirituellen Huntergund sich auf so hoher Ebene für die Umwelt engagieren.

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